




Ist das Stoffgebiet umfassend sollte man eine konkrete Planung über den zu lernenden Stoff erstellen. Dies kann z.B. eine Prüfung wie das Abitur sein, hier ist es sinnvoll bevor man anfängt zu lernen einen genauen Plan zu erstellen. Mit dem Lernplan kann auch genau kontrolliert werden, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden oder nicht, um gegebenenfalls korrigierende Maßnahmen vorzunehmen.
Schaue, dass du genügend Zeit für die Wiederholung des bearbeiteten Stoffes einplanst und die Pausen, zusätzlich notwendige Recherce und eventuell andere anfallende Tätigkeiten nicht vergisst. Der Lernplan sollte sich an Erfahrungswerten orientieren, und nicht zu dicht gepackt werden. Vergesse auch nicht einen Puffer einzuplanen, solltest du nicht so schnell voran kommen oder sonstige Probleme auftreten.
Umfasst das Stoffgebiet keine klare Abgrenzung ist der Umfang sehr klein, oder ist kein konkreter Termin vorhanden an dem das gelernte wissen verfügbar sein soll, ist eine Planung nicht nötig. Dies könnte zum Beispiel das fortlaufende Lernen von Vokabeln sein.
Versuche den zu lernenden Stoff zuerst zu ordnen, und in eine Struktur zu verpacken. Diese grobe Struktur sollte in groben Übersichten festgehalten werden. Dies erleichtert das spätere lernen.
Schreibe dir den zu lernenden Stoff auf verschiedene Weisen und in verschiedenen Detailgraden auf. Somit kannst du schnell von einem groben Überblick über das zu lernende Thema zu den verschiedenen
Details übergehen.
Das Unterteilen von Informationen in kleinere Teile hilft auch dabei, sich diese zu merken. Dies kann z.B. ein Gedicht sein, dass man Strophen- oder Satzweise lernt.
Auch kann ein übertragen des Stoffs auf Karteikarten sinnvoll sein, um den Stoff mitzunehmen, um so unterwegs zu lernen.
Empfehlenswert sind Stichwortlisten, Mindmaps, Karteikarten.
Sollte es sich um Vorlesungen oder Schulstunden handeln, so bietet es sich an eine Woche Lernstoff direkt nach der Vorlesung/den Schulstunden auf eine Seite Papier zusammenzufassen. Werden dann noch alle Themenbereiche in einer Mindmap zusammengefasst ist hier schon eine Struktur und eine Zusammenfassung vorhanden.
Nur wenn der Stoff in immer größer werdenden Abständen erneut aus dem Gedächtnis abgerufen wird, festigt er sich über die Zeit. Gelerntes sollte zuerst z.B. nach einer Stunde erneut angeschaut werden, dann nach ein paar Stunden und am nächsten Tag erneut. Hierbei wird beim Wiederholen oft nur ein Bruchteil der Zeit benötigt wird als beim ersten lernen.
Wenn du dich mit Freunden z.B. in Lerngruppen zusammensetzt um das gelernte erneut durchzusprechen und zu erklären, wird dir sehr schnell klar, was du wirklich kannst. Sprachen sollte man aktiv einsetzen. Dies kann man tun, indem man Druckerzeugnisse wie Zeitungen, Zeitschriften und Bücher in der Zielsprache liest, mit Bekannten, die die Sprache sprechen telefoniert oder auch kleine Dinge macht, wie beispielsweise einen Einkaufszettel zweisprachig zu verfassen.
Trinke ausreichend Wasser. Der menschliche Körper benötigt etwa zwei Liter pro Tag. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr beeinträchtigt die Leistungsfährigkeit.
Nehme regelmäßig gesunde Mahlzeiten ein. Als Snacks bieten sich zum Beispiel Früchte, Gemüse, Nüsse oder leichte Salate an.
Mache regelmäßig kurze Pausen. Laufe etwas herum um deinen Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und hole dir etwas neues zu trinken. Es sollten auch längere Pausen eingeplant werden, die z.B. zum Spazieren, Joggen gehen o.ä. verwendet werden können. Achte aber darauf, dass du es mit den Pausen nicht übertreibst. Sie sollen hauptsächlich dazu dienen den Kopf wieder frei zu bekommen um sich danach wieder besser konzentrieren zu können.
Bevor du anfängst zu lernen, stelle sicher, dass dein Arbeitsplatz angenehm ist und das lernen fördert. Hierzu gehört ausreichende Beleuchtung, frische Luft, eine gute Sitzgelegenheit, ein Tisch und etwas zu trinken z.B. eine Flasche Wasser.
Organisiere auch deine Lernmaterialien. Dies verhindert, dass du während du eigenltich lernen solltest fortlaufend nach neuen Materialien suchst. Hilfreich ist es zm Beispiel
alle Materialien in einer Tasche aufzubewahren oder sie immer an der gleichen Stelle abzulegen. Auch von Ordnern, Dokumentenmappen und ähnlichen Hilfsmitteln sollte gebraucht gemacht werden.
Wenn die Dokumente gut organisiert sind, lässt sich auch der eigene Fortschritt besser verfolgen.
Der Arbeitsplatz sollte so gewählt werden, dass dort für dich eine geringe Ablenkung besteht. Um eine optimale Aufnahmefähigkeit zu gewährleisten ist es wichtig, dass es ruhig ist und auch geringe visuelle Reize vorhanden sind. So ist eine Bibliothek oder ein ruhiger Raum besser als eine Bank im Stadtzentrum. Auch Ohrenstöpsel können hilfreich sein, wenn sich Lärm nicht vermeiden lässt.
Copyright © 2006-2011 Stefan Ehrhardt. Alle Rechte vorbehalten.